Thomas Wölfl von den Osser-Buam erzielte den Siegtreffer

Optimistisch reiste der VfB nach Lam. Noch dazu standen die aufgrund der großen Personalnot kurzfristig verpflichteten Brasilianer Pedro Henrique Braz Figueiredo (ehemals
SV Donaustauf) und Wemerson Souza dos Santos (ehemals unter anderem SV Donaustauf und SV Neukirchen/Hl. Blut) erstmals im VfB-Kader.
Es wurde jedoch ein gebrauchter Nachmittag für den VfB Straubing. Ohne Punkte musste die Mrozek-Elf die Heimreise antreten, dabei wäre viel mehr möglich gewesen.
Die Zuschauer sahen bei sehr schlechten Platzverhältnissen ein sehr umkämpftes Spiel von beiden Seiten, wobei der VfB vor allem in der ersten Halbzeit mehr Spielanteile und ein Chancenplus hatte.
Jedoch haderte man auf VfB-Seite mit der Spielleitung von Schiedsrichter Michael Freund, welcher aus Straubinger Sicht einen rabenschwarzen Tag erwischte.
Auch in der spielentscheidenden Szene in der 62. Minute war der Schiedsrichter maßgeblich beteiligt. Ein punktgenauer Eckball von Atakan Sönmez wäre zu dem
in zentraler Position im Lamer Strafraum lauernden Maximilian Riederer gekommen. Dieser wurde jedoch von einem Lamer Verteidiger mit fünf Metern Anlauf niedergesprungen – klares Foulspiel und Elfmeter.
Doch der fällige Elfmeterpfiff blieb aus und während der VfB noch protestierte, konterte Lam. Simon Loderbauer steckte den Ball durch auf Thomas Wölfl. Dieser zog aus vollem Lauf ab
und nagelte das Leder unhhaltbar neben den linken Pfosten zum Siegtreffer für Lam. VfB-Trainer Gregor Mrozek zum Spiel: “Es war die erwartete Abstiegspartie mit vielen Zweikämpfen.
Der Schiedsrichter hätte mit Sicherheit das Spiel anders leiten können und es war nicht nur aus meiner Sicht ein klarer Elfmeter. Trotzdem haben wir aber auch nicht die Leistung der
letzen Wochen abgeliefert und konnten vor allem auch unsere Chancen nicht nutzen. So kam es zum Lucky-Punch für Lam und wir mussten leider als Verlierer vom Platz gehen. Nun
heißt es Mund abputzen und weiter arbeiten, denn der Abstiegskampf ist auch nach dieser Niederlage natürlich noch nicht entschieden.” Dabei hatte der VfB den besseren Start in das Spiel.
In den ersten zwanzig Minuten blitzte auch gleich mehrfach das Können von P. Braz Figueiredo auf und dessen zwei Torschüsse strichen jeweils nur knapp über die Querlatte. Nach gut einer
halben Stunde hatte Thomas Wölfl von Lam eine gute Kopfballchance, doch VfB-Torwart Marcel Bauer war zur Stelle. Kurz vor der Pause hatte der Straubinger Anhang den Torjubel schon auf den Lippen.
Nach einer tollten Kombination über Julian Weber und Maximilian Riederer kam der Ball zu Wemerson Souza dos Santos. Dieser tanzte am langen Fünferhalbereck noch einen Verteidiger aus und
wollte das Leder flach neben den Posten setzen. Doch mit einer wahren Glanzparade kratzte der Lamer Torwart Maximilian Weber den Ball noch von der Torlinie. Auch kurz nach dem Wechsel
war das Glück nicht auf VfB-Seite: ein guter Freistoß von der linken Seite kam zum am langen Pfosten lauernden Wemerson Souza dos Santos, doch einschussbereit vor dem leeren Tor sprang der Ball
aufgrund eines Platzfehlers Ihm über den Schlappen. Kurz darauf scheiterte Mariyan Angelov am Lamer Keeper Weber. Dann kam die ominöse 62. Minute und das Tor für Lam durch Thomas Wölfl.
In der Schlussphase warf die VfB-Elf alles nach vorne. Doch als der mit aufgrückte VfB-Torwart Marcel Bauer in der 93. Minute einen Kopfball knapp über das rechte Tordreieck setzte, stand
die VfB-Niederlage fest. Kommenden Freitag um 19 Uhr empfängt der VfB Straubing im heimischen Stadion den Meisterschaftsfavoriten SpVgg Weiden. Vielleicht gelingt hier der
Mrozek-Elf ein Überraschungscoup.
SpVgg Lam: Maximilian Weber, Zdenek Becka, Daniel Gschwendtner, Lukas Pritzl, David Smolak, Simon Loderbauer, Maximilian Wellisch (75. Jakub Dolezal), Hans Liebl,
Moritz Seidl, Jonas Freimuth, Thomas Wölfl (90. Dominik Frisch).
VfB Straubing: Marcel Bauer, Wemerson Souza dos Santos, Justin Mrozek, Pedro Henrique Braz Figueiredo (73. Valentin Gazily), Mariyan Angelov, Maximilian Riederer,
Atakan Sönmez, Julian Weber (73. Ermesto Koshi), Felix Jobst, Robert Schinnerl, Tsvetan Antov.
Tor: 1:0 (62.) Thomas Wölfl
Schiedsrichter: Michael Freund (Perlesreut) –  Zuschauer: 200
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