Bittere 0:1 Niederlage durch ein spätes Billiard-Tor von Neukirchens Jan Mudra
Die zahlreichen Zuschauer sahen am Mittwoch-Abend unter der sehr guten Leitung von Schiedsrichter Patrick Höfer ein umkämpftes Landesligaspiel mit zwei Mannschaften auf Augenhöhe.
Beide Teams hatten im Spiel Ihre Chancen. Den Lucky Punch setzte aber der Gast in der 84. Minute. Jan Mudra möchte von der Torauslinie Höhe Fünferhalber flanken, doch das
Leder wird von drei VfB-Spielern in Flipper-Manier unhaltbar in das eigene Tor abgefälscht. VfB-Trainer Gregor Mrozek zum Spiel: “Ich kann meiner Mannschaft überhaupt keinen
Vorwurf machen. Wir haben einige Torchancen gehabt und da müssen wir halt einfach mal einen Ball reinmachen. Natürlich bitter für uns, wenn Neukirchen ein, zweimal vor die Kiste
kommt und das Tor macht. Die Zuschauer haben gesehen, dass wir mit vollem Elan wieder dabei waren. Wir haben 120 Prozent gegeben. Wir brauchen uns auch nicht verstecken,
wenn man sieht welche Qualität Neukirchen in der Mannschaft hat. Bis dato hat uns keine Mannschaft beherrscht, wir können uns bislang nur nicht belohnen.” In der ersten Halbzeit
hatte der VfB gleich nach drei Minuten die erste Großchance. Milen Bonev sprintete in einen missglückten Rückpass. Alleine vor dem Gästetor suchte er aber nicht den Abschluss,
sondern legte den Ball quer. So konnte ein Gästeverteidiger noch klären. Bis zur Halbzeit hatte der VfB durch Ahmed Ahmedov und Myller Silva noch zwei gute Chancen.
Auch Neukirchen hatte zwei vielversprechende Torabschlüsse durch Adrian Hoti und Jakub Hrudka, doch auch diese verfehlten Ihr Ziel. In der zweiten Halbzeit hatte der VfB sogar
leichte Feldvorteile, doch erneut konnten Ahmed Ahmedov und Julian Weber ihre Möglichkeiten nicht nutzen. Neukirchen hatte eine Großchance in der 65. Minute, doch VfB-Torwart
Marcel Bauer klärte gegen Jiri Hermann mit einer Glanzparade. Als alles schon mit dem gerechten 0:0 rechnete, kam Neukirchen in der 84. Minute durch einen mehrfach abgefälschten
Ball von Jan Mudra zum äußerst glücklichen Siegtreffer, da in der Nachspielzeit ein abgefälschter Ahmedov-Freistoß von Meric Koc nicht in das leere Tor, sondern neben den linken
Pfosten in das Toraus prallte.
Sonntag um 14 Uhr tritt der VfB Straubing beim ASV Burglengenfeld an
Viel Zeit bleibt der VfB-Elf nicht zum Wunden lecken. Trainer Gregor Mrozek ist vor dem Auswärtsspiel wohl eher als Mental-Coach gefragt, um seine junge Mannschaft wieder aufzubauen.
“Englische Wochen machen jeder Mannschaft zu schaffen. Wir freuen uns aber trotzdem auf das Spiel. Ich hoffe natürlich, dass der Knoten bei uns endlich platzt. Ich kann versprechen,
dass wir wieder alles raushauen. Ich glaube an die Mannschaft. Wir müssen weiter lernen, uns weiter Step bei Step verbessern, dann werden wir auch belohnt,” so VfB-Trainer Gregor Mrozek.
Burglengenfeld mit Trainer Alexander Ziegler verfügt über eine gestandene Landesligamannschaft und möchte natürlich drei Punkte zu Hause einfahren. Aktuell ist die Ziegler-Elf aber sogar
Tabellenletzter und somit könnte der Sieger dieses Kellerduells einen großen Schritt Richtung Mittelfeld machen. Anpfiff ist am Sonntag um 14 Uhr im Burglengenfelder Stadion,
Im Naabtalpark 40, 93133 Burglengenfeld (Schiedsrichter: Benjamin Wagner/Kirchehrenbach).
VfB Straubing: Marcel Bauer, Justin Mrozek, Mariyan Angelov, Ahmed Ahmedov, Myller Silva, Milen Bonev (73. Maximilian Riederer), Amadu Cande (46. Maximilian Beck/81. Meric Koc),
Julian Weber, Felix Jobst, Robert Schinnerl, Pascal Schäfler.
SV Neukirchen b. Hl. Blut: Ladislav Caba, Petr Slegl, Stefan Pongratz, Jakub Hrudka, Marcel Steinbauer, Jan Mudra, Jakub Moltas (56. Jiri Herman), Petro Bodnaruk (92. Johannes Conrady),
Stanislav Haluska, Mario Paukner, Adrian Hoti.
Tore: 0:1 (84.) Jan Mudra.
Schiedsrichter: Partick Höfer (Nürnberg) – Zuschauer: 305
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