VfB Straubing kann sich dabei wieder einmal nicht belohnen
Am Ende stand der VfB am Freitag-Abend wieder mit leeren Händen da. Dabei zeigte die Mrozek-Elf besonders in der ersten Halbzeit eine gute Leistung, konnte aber wieder einmal seine Chancen nicht nutzen. Seebach hatte den VfB offensichtlich unterschätzt und durfte froh sein, nicht in Rückstand zu geraten. Im Stile einer Spitzenmannschaft nutzte der TSV dann aber in der zweiten Halbzeit
zwei Chancen zu zwei Toren. In der 60. Minute erzielte Christoph Beck das 0:1 und für die Entscheidung sorgte in der 75. Minute Marcel Müller mit seinem Treffer zum 0:2. Seebachs Trainer
Manuel Kesten sagte nach den 90 Minuten: “Aufgrund der zweiten Halbzeit geht der Sieg für uns wohl in Ordnung. Die erste Hälfte war relativ ausgeglichen mit jeweils einer guten Chance hüben wie drüben.
Wir haben gegen einen starken Gegner bestanden. Die Straubinger stehen meines Erachtens zu unrecht da unten drin.” Das Spiel nahm vom Anpfiff fahrt auf und in der 11. Minute ergab sich die
erste Chance für den Gast. Ein Eckball von Christoph Beck fand im VfB-Strafraum Edward Hinz. Doch dessen wuchtiger Kopfball strich knapp am linken Pfosten vorbei. Danach hatte der VfB bis zur Pause
mehr Spielanteile, Torabschlüsse von Milen Bonev und Ahmed Ahmedov verfehlten jedoch das Ziel. In der 31. Minute hatte der VfB-Anhang bereits den Torjubel auf den Lippen. Nach toller Vorarbeit
von Mariyan Angelov nahm Milen Bonev das Leder aus zehn Meter volley. Gästetorwart Lorenz Becherer wäre wohl chancenlos gewesen, doch die Hacke eines Verteidigers verhinderte den Treffer.
Nach dem Wechsel agierte Seebach zunehmend aggressiver gegen Ball und Gegner. In der 60. Minute gab es Eckball für den VfB. Doch das Leder wurde von Seebach abgefangen und den mustergültigen Konter über Marcel Müller schloss Christoph Beck zum 0:1 ab. Damit war der Widerstand der VfB-Elf gebrochen. VfB-Torwart Marcl Bauer parierte kurz darauf sehr gut gegen Tobias Biermeier und Thomas Köglmeier. Beim 0:2 durch Marcel Müller in der 75. Minute war aber auch Bauer machtlos. Dies war zugleich der Endstand und die VfB-Elf stand nach dem Abpfiff wieder einmal mit leeren Händen da. Besonders bitter auf VfB-Seite, dass man im Laufe des Spiels mit Justin Mrozek und  Ndzemdzela Langwa zwei weitere Spieler mit Verletzungen verlor; damit stehen nun neun Spieler auf der Ausfallliste. VfB-Trainer Gregor Mrozek zum Spiel: “Gratulation an Seebach zum Sieg. Wir haben heute vor allem in der ersten Halbzeit ein gutes Spiel abgeliefert. Seebach war schlussendlich aber cleverer. Wir schauen nun wieder nach vorne auf das Spiel in Amberg.” Nächsten Samstag tritt die VfB-Elf um 16 Uhr beim punktgleichen FC Amberg an. Der Verlierer dieses Kellerderbys geht auf allen Fällen sehr schweren Zeiten entgegen.
VfB Straubing: Marcel Bauer, Ndzemdzela Langwa (65. Safak Demir), Justin Mrozek (46. Ermesto Koshi), Jakob Meier, Mariyan Angelov, Ahmed Ahmedov, Milen Bonev, Julian Weber,
Felix Jobst, Justin Earle, Robert Schinnerl.
TSV Seebach: Marcel Becherer, Simon Lorenz (52. Tobias Biermeier), Kilian Schwarzmüller, Marcel Müller (85. Matthias Reichl), Christoph Beck (81. Simon Schuster), Dominik Hauner, Quirin Stiglbauer,
Waldemar Wagner (73. Thomas Köglmeier),  Edward Hinz (65. Thomas Lösl), Stefan Trifterer, Christoph Sibler.
Tore: 0:1 (60.) Christoph Beck; 0:2 (75.) Marcel Müller.
Schiedsrichter: Patrick Schönherr (Bayerisch Gmain) – Zuschauer: 320
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